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Ein Blog von Faith, Hope and Grace

Voneinander getrennt sind wir (mehr noch) verbunden und wollen euch gerne treffen – Karen, Linde & Petra

Voneinander getrennt und doch verbunden

So haben wir uns das nicht vorgestellt. Vermutlich keiner von uns und jetzt sind wir mitten drinnen.

Na, servas! Dachte ich mir am Anfang, ein „niemals dagewesenes Sozialprojekt“, hat es der Deutschlehrer meines Sohnes bezeichnet, den ich noch ganz kurz vor dem lockdown treffen durfte („Ihr Sohn – ein Freigeist“, beim distance learning fühlt er sich auch sehr frei, zu frei, er hat jetzt frei sozusagen).

Von Anfang an dachte ich mir aber: das ist eine einmalige Chance, dass alle wieder einmal zur Besinnung kommen. Auf uns selbst geworfen und das Davonlaufen fällt viel schwerer. Das Wesentliche zählt und wir können uns auch viel besser auf die 2 Personen konzentrieren, die immer mit uns sind, immer da sind, sich immer nach uns sehnen und die wir oft nicht Zeit haben zu treffen – Jesus und uns selbst.

Hund verkleiden….

Social Distancing, Distance Learning, Homeoffice, 24/7 Familie oder Null Familie … alles anders, weniger planbar, weniger Sicherheiten, weniger Sozialkontakte und die wenigen intensiver.

Jeder durchlebt zurzeit eine einmalige Lebenssituation, die so noch nie dagewesen ist und wir durchleben sie kollektiv. Es ist keine Belastungssituation, die nur eine Gruppe betrifft sondern uns alle und jeder von uns bewältigt sie anders, erlebt sie anders, lernt anders daraus oder aber doch ganz ähnlich. Eines ist sicher: Ausnahmesituationen verbinden und dadurch, dass Treffen mit Freunden, mit Familie, mit der Gemeinde nicht möglich sind, sehnen wir uns umso mehr danach und es wird uns deutlich, dass wir alle verbunden sind und niemand allein auf dieser Welt lebt

… und Klopapier backen. Lorenz´ Resilienzübung

Wir bleiben zu Hause aber wir wollen mit euch online verbunden bleiben! Wir haben große Sehnsucht nach euch. Unseren Freundinnen und Freunden aus Dornbach, unseren Schwestern und Brüdern in Hernals und nach allen Menschen, klingt jetzt pathetisch, aber wie die letzten Wochen zeigen, ja, wir sind auf der ganzen Welt miteinander verbunden im Segen und im Fluch, alles was wir tun hat eine Wirkung. Hätte mich früher auch nicht interessiert was man so in Wuhan isst.

Wir wollen in #Faithbook den virtuellen Raum für ein Treffen, eine Corona Party, ein Plaudern, ein Miteinander sein, geben. Wir wollen miteinander nach Emmaus gehen, wie die Jünger, bedrückt, mitgenommen von den Ereignissen der letzten Tage, mit vielen Fragen, traurig, nicht wissend wie es weitergeht.  Bitten wir Jesus mit uns zu gehen, ich bin sicher, dass wir ihm begegnen.

Bitte schreibt uns über euere Leben, über die Gedanken, die ihr euch macht, das worüber ihr lachen könnt, ganz wichtig!!!! Euren Alltag, eure täglichen kleinen Siege (ich habe endlich den Abstellraum aufgeräumt) Schickt uns Fotos, schreiben kann auch sehr befreiend sein, Gedanken in Worte bringen macht sie klarer und kann Ordnung bringen. Das kann kurz oder lang sein, muss/kann/soll aber nicht nur gescheit und theologisch sein 😊

Das Wichtigste ist: Fürchtet euch nicht! Der Herr ist mit uns, God is in control, in unserem Leben und auf der ganzen Welt, und diese Wahrheit wollen wir miteinander teilen

Ich freu mich auf unsere gemeinsame Zeit – Hope

Beiträge an hope.dornbach@pfarredornbach.at

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