Tagesevangelium – 16.9.2020

Mittwoch, 16.9.2020

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 7,31–35

In jener Zeit sprach Jesus zu den Menschen: Mit wem soll ich also die Menschen dieser Generation vergleichen? Wem gleichen sie? Sie gleichen Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte gespielt und ihr habt nicht getanzt; wir haben die Totenklage angestimmt und ihr habt nicht geweint. Denn Johannes der Täufer ist gekommen, er isst kein Brot und trinkt keinen Wein und ihr sagt: Er hat einen Dämon. Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt und ihr sagt: Siehe, ein Fresser und Säufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder Recht bekommen.

Kommentar · Hubert Sterba

Wie man’s macht ist’s falsch: Mit Flötenspiel Freude zu bereiten, und niemand freut sich mit. Klagelieder anstimmen, und niemand klagt mit, ist berührt. Das beklagt „diese Generation“, die Pharisäer, die hier mit den Kindern verglichen werden. Aber auch sie selbst sind so: Johannes der Täufer, wenn er asketisch lebt, ist ein Dämon. Jesus, wenn er isst und trinkt, ist ein Fresser und Säufer.

Und trotzdem: Die Weisheit setzt sich durch, bei ihren Kindern.

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