Tagesevangelium – 16.12.2020

Mittwoch, 16.12.2020

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas 7, 18b-23

In jener Zeit rief Johannes der Täufer zwei von seinen Jüngern zu sich, schickte sie zum Herrn und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?

Als die beiden Männer zu Jesus kamen, sagten sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir geschickt und lässt dich fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?

Damals heilte Jesus viele Menschen von ihren Krankheiten und Leiden, befreite sie von bösen Geistern und schenkte vielen Blinden das Augenlicht.

Er antwortete den beiden: Geht und berichtet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen wieder, Lahme gehen, und Aussätzige werden rein; Taube hören, Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet.

Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt.

Kommentar · Johannes Sterba

Johannes will Gewissheit, er schickt seine Jünger zu Jesus, um zu hinterfragen, ob er wirklich der Christus ist, auf den er wartet. Heute würde er vielleicht auf Google suchen, Jesus auf Facebook oder Instagram folgen und versuchen, sich ein Bild zu machen. Und genau wie heute gab es auch damals „fake news“. Geschönte Bilder oder Erzählungen, getrickste Vorstellungen, um die Menschen zu überzeugen. Jesus spielt nicht Theater, er zaubert nicht und bringt keine Show auf die Bühne. Er sagt den Jüngern des Johannes, sie sollen (ehrlich) das berichten, was sie gesehen und erlebt haben. Wer das erlebt und gesehen hat, muss glauben!

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