Tagesevangelium – 21.6.2021

Montag, 21.6.2021

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 22, 34-40

In jener Zeit als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen.

Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn:

Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?

Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.

Das ist das wichtigste und erste Gebot.

Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.

Kommentar · Alfred Dietmayer

Gottesliebe = Nächstenliebe=Eigenliebe. Liebe als Haltung lässt sich nicht auseinanderdividieren.

Wenn ich dem Wort Jesu vertraue, gehört das alles zusammen.

Theologischen Wortklaubereien begegnet Jesus unmissverständlich und er erklärt auch uns, worauf es ankommt.

Es verlangt meinen ganzen Mut, mich auf Gott und alle Menschen wertschätzend einzulassen.

Es überkommt mich immer wieder die Versuchung, diese engen Liebesverknüpfungen punktuell aufzulösen, wenn die Sym.pathie fehlt oder Vorbehalte für eine Begegnung bestehen.

Neben der Sehnsucht nach Liebe kennen wir auch das Leiden an der Liebe.

Wenn du willst, Herr, kannst du mir dabei helfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.