„Jahrhundert-Flut“ in Indiens Bundesstaat Kerala – Redemptoristen und Caritas helfen vor Ort

Hilfsaktion in der Marienpfarre

Südindien wird von der schlimmsten Flut seit 100 Jahren heimgesucht. Jetzt braucht es Überlebenshilfe. Durch die Flut haben hunderte Menschen ihr Leben verloren. Laut Regierung mussten eine Million Menschen in Notunterkünften untergebracht und insgesamt bis zu 3,7 Millionen Menschen in diesen Camps versorgt werden.

Schreckliche Katastrophe bahnt sich an

„Die Menschen in Südindien sind an schweren Monsun-Regen und seine schlimmen Folgen gewöhnt. Dieses Mal allerdings bahnt sich eine schreckliche Katastrophe an: Jetzt, wo der Regen erstmals nachlässt, werden die enormen Schäden sichtbar und klar ist, wir müssen sofort helfen!

Das Ausbildungshaus der Redemptoristen ist vollkommen von den Regenmassen eingeschlossen und musste geräumt werden. Im Provinzialatshaus- und Garten bei Kochin werden derzeit bis zu 600 Menschen untergebracht bzw. versorgt.

Gefahr von Krankheiten und Epidemien

Eine der größten Herausforderungen ist es nun Krankheiten und Epidemien vorzubeugen und diese zu verhindern. Aus diesem Grund finden Verteilungen von Hygieneartikeln statt. Durch beschädigte Toiletten und das stehende Wasser ist die Gefahr von Krankheiten besonders hoch.

Erste Spenden gesammelt:

Die Kollekte am Sonntag, 26. August und bei der Stadtwallfahrt (27.8.) in der Marienkirche erbrachte die Summe von € 1.016,04. Vergelt’s Gott! Die Klostergemeinschaft der Redemptoristen in Hernals hat den Betrag auf € 3.000,– erhöht.

Dieser erste Teil der Spenden wurden P. Jacob, Redemptorist aus Kerala, am 31. August mitgegeben; er fliegt Anfang September nach Indien.

Danke auch für jede weitere Spende im Opferstock beim Kircheneingang (Indien). Bitte verwenden Sie auch das Spendenkonto der Marienpfarre: IBAN AT35 1100 0004 5250 7700 – Bank Austria. Zweck: „Indien-Flut“.

 

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