Spuren des hl. Franziskus in Wien

Franz von Assisi

Noch zu Lebzeiten des hl. Franziskus hat der Babenbergerherzog Leopold V. (der Glorreiche) die Franziskaner-Minoriten nach Wien geholt. Die Minoritenkirche befindet sich noch heute mitten im Regierungsviertel. Dort gibt es ein Freskofragment, auf dem der hl. Franziskus mit dem Wundmal Christi auf der rechten Hand zu sehen ist. Unter Joseph II. übernahmen die Minoriten die Alserkirche und waren für das Allgemeine Krankenhaus, dessen Gebärstation samt Findelhaus und das noch heute hier bestehende Gefängnis (Justizanstalt) seelsorgerisch tätig. Interessant ist die Alserkirche auch dadurch, dass hier in der Schlösslgasse die letzte von sieben Stationen des ehemaligen Kreuzwegs von St. Stephan nach Hernals steht.

Seine Liebe zur Lebenden Krippe, die der hl. Franziskus in Assisi einführte, ist auch heute noch in Dornbach präsent. Am Schafberg wurde sie von Pater August Ipavec für die Weihnachtsmette vor Jahren gestaltet, und noch immer sind flötenspielende Engel und Hirten bei der „Herbergsuche“ am Heiligen Abend in der Pfarre Dornbach für alle Kinder und Teilnehmende ein Erlebnis.

Clemens Eibner

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